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Frischluft
NatuR PuR auF FaNø
Auf Fanø dominieren
lange Strände, sanfte
Dünen und die Weiten
des wattenmeeres die
landschaft.
das niedrigwasserge-
biet ist stark von der
Tide geprägt. Zwei-
mal täglich werden
die Sandbänke und
Schlickflächen über-
schwemmt. die Gezeit-
en verändern allmählich
die Form der Insel, die
im Gegensatz zu ihrer
Schwester Sylt immer
weiter wächst. Besonders deutlich wird diese entwicklung
nördlich von Fanø Bad. Hier wuchs die Sandbank ,,Søren
Jessens Sand" so stark an, dass sie heute mit der Insel
verbunden ist.
Die Pflanzen auf dem sandigen Boden sind dem rauen
Klima der Nordseeinsel angepasst. Strandhafer, Fetthenne
und Gänsefingerkraut finden sich hier wieder.
Auf den Salzwiesen der Insel brüten Wattvögel wie Austern-
fischer und Sandregenpfeifer. Besonders im Herbst sind
viele Vogelarten zu beobachten. Zugvögel machen auf Fanø
einen Zwischenstopp auf der Reise gen Süden und rasten
in den Dünen. Aus Rücksicht auf dieses Naturschauspiel
werden Besucher gebeten, ihre Hunde an der Leine zu
halten.
Auch im Landesinneren der Insel kann man Vögel
beobachten, so z. B. an der alten Vogelkoje zwischen Nor-
dby und Sønderho, die bereits 1866 angelegt wurde.